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What is 🇩🇪 Kirchensteuer (Church Tax) Calculator?

A 🇩🇪 Kirchensteuer (Church Tax) Calculator computes the tax owed on a given income. It applies the standard formula to the values you enter and returns the result instantly, without sending any data to a server. Taxpayers use it to estimate their liability before filing.

🇩🇪 Kirchensteuer (Church Tax) Calculator

8% of income tax in Bayern/Baden-Württemberg, 9% in other Bundesländer. Calculate tax saving from Kirchenaustritt (leaving the church).

Inputs

About this tool

Die Kirchensteuer (Church Tax) beträgt 8% der Einkommensteuer in Bayern und Baden-Württemberg, 9% in allen anderen Bundesländern. Sie wird automatisch über die Lohnsteuer einbehalten, wenn man Mitglied einer steuerberechtigten Kirche ist (kath., evang.).

How it works

  1. Step 1

    Confirm religion status on tax card / Lohnsteuerkarte.

  2. Step 2

    Multiply income tax by 8% (Bayern, BW) or 9% (rest).

  3. Step 3

    Subtract for child allowances (each Kinderfreibetrag reduces ESt and thus KSt).

  4. Step 4

    To stop: visit Standesamt or Amtsgericht for Kirchenaustritt (~€30 fee, takes effect immediately).

Frequently asked questions

Wie austreten?

Persönlich beim Standesamt (BW: Notariat, RhP/Saarland: Amtsgericht). Etwa €30 Gebühr. Sofort wirksam für Steuer; einige Lebensereignisse (Beerdigung, Heirat in Kirche) dann nicht mehr möglich.

Was bringt der Austritt finanziell?

Bei €40.000 Brutto in Bayern: ca. €600/Jahr Kirchensteuer (8% von €7.500 ESt). Über 30 Jahre: €18.000+ ohne Verzinsung.

Soli auf Kirchensteuer?

Nein - Soli wird auf ESt berechnet. Kirchensteuer ist eine separate Bemessung.

Wieder eintreten möglich?

Ja, formloser Antrag bei der Pfarrgemeinde. Kirchensteuer beginnt im nächsten Monat. Kein Strafgeld.

Kirchensteuer 2026: 8 oder 9 Prozent, aber nicht von Ihrem Gehalt

Die Kirchensteuer bemisst sich nicht am Bruttogehalt, sondern an Ihrer Einkommensteuer. Der Hebesatz beträgt 8 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg und 9 Prozent in allen übrigen Bundesländern. Sie wird nur fällig, wenn Sie Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft sind (römisch-katholisch, evangelisch, einige weitere).

Wichtig: 9 Prozent Kirchensteuer heißt 9 Prozent der Einkommensteuer, nicht des Einkommens. Bei 10.000 Euro Einkommensteuer sind das 900 Euro. Weil die Kirchensteuer als Sonderausgabe absetzbar ist, sinkt die tatsächliche Belastung zusätzlich.

Hebesätze nach Bundesland

BundeslandHebesatzKirchensteuer bei 10.000 € ESt
Bayern8 %800 €
Baden-Württemberg8 %800 €
alle übrigen Länder9 %900 €

Was die Kirchensteuer wirklich kostet

Rechenbeispiel: Ein lediges Kirchenmitglied in Nordrhein-Westfalen mit 10.000 Euro Einkommensteuer zahlt nominal 900 Euro Kirchensteuer (9 Prozent). Da dieser Betrag als Sonderausgabe das zu versteuernde Einkommen mindert, fließt bei einem Grenzsteuersatz von rund 35 Prozent ein Teil über die Steuererstattung zurück. Die effektive Belastung sinkt damit auf etwa 585 Euro.

Kappung bei hohen Einkommen: In den meisten Bundesländern wird die Kirchensteuer auf einen Prozentsatz des zu versteuernden Einkommens gedeckelt (Kappung der Progression, je nach Land rund 2,75 bis 4 Prozent). Davon profitieren ausschließlich Spitzenverdiener. Auf Kapitalerträge wird die Kirchensteuer automatisch über die Abgeltungssteuer einbehalten. Anders als der Solidaritätszuschlag wird die Kirchensteuer nicht auf den Soli erhoben. Die Gesamtwirkung auf das Netto zeigt der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen zur Kirchensteuer

Wie viel kostet mich die Kirchensteuer nach Steuerabzug wirklich?

Weniger als der nominale Betrag, weil die Kirchensteuer als Sonderausgabe absetzbar ist. Bei 900 Euro Kirchensteuer und einem Grenzsteuersatz von 35 Prozent liegt die effektive Belastung bei rund 585 Euro pro Jahr.

Was ist die Kappung der Kirchensteuer?

Eine Obergrenze: In den meisten Bundesländern wird die Kirchensteuer auf etwa 2,75 bis 4 Prozent des zu versteuernden Einkommens begrenzt. Sie wirkt nur bei sehr hohen Einkommen, wo 8 oder 9 Prozent der Einkommensteuer diese Grenze übersteigen würden. In Bayern gibt es keine Kappung.

In welchen Bundesländern gelten 8 Prozent?

Nur in Bayern und Baden-Württemberg beträgt der Hebesatz 8 Prozent. In allen anderen 14 Bundesländern sind es 9 Prozent der Einkommensteuer.

Zuletzt aktualisiert: 30. Mai 2026. Quellen: § 51a EStG (Zuschlagsteuern); Kirchensteuergesetze der Länder und Angaben der Landeskirchen.